Lateinamerika

Entdecke Galápagos

Die Galápagos-Inseln liegen über eintausend Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt. Sie sind die Heimat von Schildkröten und Leguanen und bieten noch vielen weiteren Tieren einen Lebensraum. In unserem Magazinbeitrag erfährst du, was Galápagos zu einem besonderen Idyll macht, das du bei deiner Reise nach Ecuador auf keinen Fall auslassen solltest.  

Von Mirjam Wuttke, April 2018  

Das Juwel des Pazifiks

Im östlichen Pazifischen Ozean bilden 13 größere und über einhundert kleinere Inseln das sogenannte Kolumbusarchipel, auch besser bekannt unter dem Namen: Galápagos. Nur umgeben von den gewaltigen Strömungen des Pazifiks, herrschen dort einzigartige klimatische Bedingungen, die auf der Erde an keinem anderen Ort zu finden sind. Ein unnachahmlicher Naturraum für die vielen seltenen Lebensformen, die nur dort vorkommen.  

Der Nationalpark

Der Galápagos-Nationalpark gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist das größte Naturschutzgebiet Ecuadors. Die vulkanischen Ursprünge der Inselformationen sind noch heute an den zahlreichen Hügeln zu erkennen. Die bizarren Gesteinsformationen sind ein besonderes Highlight neben der Flora und Fauna. Zu den Bewohnern der Inseln gehören neben Seelöwen und Robben, auch seltene Vogel- und Echsenarten, sowie die Galápagos-Schildkröte, die den Inseln ihren Namen gab. 

Klima und Temperaturen

Die klimatischen Bedingungen, die auf der Inselgruppe herrschen, werden durch ihre äquatoriale Lage bestimmt: Es gibt dort zwei Jahreszeiten und einen gleichzeitig deutlich spürbaren Kontrast von dem heißen und trockenen Wetter der Küstenregionen zu den feucht-kühlen Breiten in den Bergen.  Während der Regenzeit von Januar bis Juni liegt die Tagestemperatur zwischen 22 und 31 Grad Celsius – du kannst also auch während der gelegentlichen Regenschauer noch im Meer baden. 

Tagesausflüge auf die Galápagos-Inseln

Tagesausflüge auf Galápagos sind ein beliebtes Ziel für Tourist*innen und auch die Ecuadorianer*innen wissen die Schönheit des Naturschutzgebietes zu schätzen. Touren können über Reiseagenturen gebucht werden, lassen sich aber auch individuell planen und sind so meist günstiger. Du kannst mit dem Flugzeug auf die Inseln gelangen, oder am Festland einen Platz auf einem Passagierschiff buchen. Die Anfahrt dauert in der Regel einen ganzen Tag, aber die Mühe lohnt sich: Auf Galápagos erwarten dich geschichtsträchtige Krater und Schluchten bis hin zu paradiesischen Sandstränden und malerischen Lagunen. 

Insel-Hopping

Eine weitere beliebte Art, die Galápagos-Inseln zu erkunden und in den meisten Fällen auch Geld zu sparen, ist das Insel-Hopping. Mit sogenannten „Cruisern“, kleineren Speedbooten, gelangst du mehrmals täglich bequem und unkompliziert von einer Insel zur nächsten. Du kannst die vielen Naturhighlights erkunden, ohne an das Programm eines Reiseanbieters gebunden zu sein. Wenn du gerne tauchst, dann kannst du dies ohne Probleme mit einer Bootstour verbinden. Plane deine Unternehmungen selbstständig und lasse dich von einer atemberaubenden Vielfalt an Fischen umschwärmen und tauche in Begleitung von Manta-Rochen ab in die Magrovenwälder.   

Wie komme ich am günstigsten nach Galápagos?

Die kurze Antwort darauf lautet: Überhaupt nicht. Du kannst teure Pauschalreiseangebote zwar umgehen und mit einer selbstorganisierten Anreise viel Geld sparen. Aber die Galápagos-Inseln sind ein teures Reiseziel und der Urlaub wird auch mit Selbstverpflegung und durch Zeltübernachtungen nicht günstiger. Wenn du dich für ein Tagesausflugsprogramm entscheidest, hast du die Möglichkeit alle Inseln zu erkunden. Du kannst von Guayaquil oder Quito nach Baltra fliegen und deine Übernachtungen vor Ort selbst planen. Um alle Inseln in Ruhe kennenzulernen solltest du dir zehn Tage Zeit nehmen und ein Reisebudget von mindestens 1500 Euro einplanen.

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